Mein Geheimnis für Acrylmalerei auf Stein

Ein Stück North Devon auf Schiefer: Ein Geschenk aus dem Herzen

Heute möchte ich euch in meinem Atelier ein ganz besonderes Projekt vorstellen. Es ist eine Arbeit, die mir persönlich sehr viel bedeutet, denn sie verbindet meine Leidenschaft für die Malerei mit einem Ort, der für mich ein Ankerpunkt in schweren Zeiten geworden ist.

Die Geschichte hinter dem Stein

Seit zwei Jahren verbringen meine Frau und ich unseren Herbsturlaub an der Küste von North Devon, in der Nähe von Higher Clovelly. Unser Rückzugsort dort ist das B&B Sierra Hill. Die Gastwirtin Becky ist die Seele des Hauses – ihre Herzlichkeit, das wunderbare Frühstück und ihre wertvollen Ausflugstipps machen jeden Aufenthalt besonders.

Für mich ist diese Zeit an der Küste weit mehr als nur Urlaub. Die raue Natur und die Ruhe helfen mir, meine schwere Erkrankung für einen Moment zu vergessen und wirken meiner Depression entgegen. Als wir dort einen Stapel alter Dachschieferplatten entdeckten, kam mir die Idee: Ich wollte ein Stück dieses Ortes in Kunst verwandeln. Als Dankeschön für Beckys Mühe und die Sauberkeit, mit der sie ihr Haus führt, werden wir ihr dieses Bild bei unserem nächsten Besuch in diesem Jahr schenken.

Der technische Aufbau: Profi-Haftung auf Naturschiefer

Da Schiefer ein sehr harter und nicht saugender Untergrund ist, habe ich beim Schichtaufbau keine Kompromisse gemacht:

  1. Die Haftbrücke: Zuerst habe ich die Platte mit GOLDEN Acrylpolymer GAC 200 lackiert. Dieser harte Oberflächenfilm sorgt dafür, dass die nachfolgenden Schichten perfekt auf dem Stein haften.

  2. Der Rahmen: Nach der Trocknung des GAC 200 habe ich die rustikalen Ränder mit Malkrepp abgeklebt. So blieb der natürliche Charakter des Schiefers am Rand erhalten, während im Zentrum ein sauberer „Rahmen“ für das Motiv entstand.

  3. Die Grundierung: Erst jetzt folgte das White Gesso von Winsor & Newton, das ich einen vollen Tag lang trocknen ließ, um eine ideale Basis für die Acrylfarben zu schaffen.

Von der Skizze zum Motiv

Um die Komposition aus Bergen, Bäumen und der kleinen Insel exakt zu übertragen, habe ich mit Transferpapier gearbeitet:

  • Zuerst habe ich die Umrisse der Landschaft auf das Papier gezeichnet.

  • Die Rückseite wurde mit einem schwarzen Kohlestift nachgezogen.

  • Anschließend habe ich das Motiv auf die Schieferplatte gelegt und die Linien mit einem Bleistift durchgedrückt.

Die Farbpalette: Licht und Schatten einfangen

Für dieses Projekt habe ich hochwertige Acrylfarben von Winsor & Newton verwendet. Jede Nuance wurde gezielt gewählt, um die besondere Atmosphäre von North Devon einzufangen:

  • Der Himmel: Eine weiche Mischung aus Cerulean Blue, Winsor Violet, Opera Rose und Cadmium Yellow. Diese Farben verleihen dem Horizont dieses warme, fast magische Leuchten.

  • Die Berge: Um Tiefe und Schwere zu erzeugen, kamen Payne’s Grey, Schwarz und Prussian Blue zum Einsatz.

  • Wald und Strand: Die Naturtöne entstanden aus Hooker’s Green, Lemon Green, Lemon Yellow, sowie erdigen Nuancen wie Burnt Sienna und Yellow Ochre, schattiert mit etwas Payne’s Grey.

  • Wasser und Gischt: Hier sorgt reines Titanium White für die nötige Spritzigkeit und Frische an den Ufern.

  • Die Details: Die Vögel am Himmel wurden präzise mit Mars Black und Titanium White gesetzt.

Werkzeuge im Atelier

Nicht nur die Farben, sondern auch das richtige Werkzeug war entscheidend für die verschiedenen Texturen auf dem rauen Schiefer:

  • Pinsel-Mix: Ich habe mit einer Auswahl aus flachen Pinseln, großen und mittleren Rundpinseln sowie kleinen Katzenzungen (Filbert) gearbeitet.

  • Feinarbeit: Für die filigranen Linien kamen zwei Long Liner zum Einsatz.

  • Effekte: Ein kleiner Borsten-Rundpinsel und ein kleiner Aquarell-Naturschwamm halfen mir dabei, die organischen Strukturen der Bäume und des Wassers lebendig zu gestalten.

Das Ergebnis: Ein fliederfarbenes Leuchten

Das fertige Bild zeigt die mystische Stimmung, die wir in North Devon so lieben. Die sanften Fliedertöne des Himmels spiegeln sich im Wasser wider und bilden einen starken Kontrast zu den dunklen, majestätischen Bergen und den leuchtend grünen Tannen. Durch den abgezogenen Krepprand wirkt der Naturschiefer nun wie ein edler, massiver Rahmen.

©2026 kreativ-mit-acryl

Dieses Bild ist für mich ein Symbol der Hoffnung und der Dankbarkeit. Ich kann es kaum erwarten, Beckys Gesicht zu sehen, wenn wir es ihr überreichen.

Die Herausforderung: Stein vs. Leinwand

Obwohl ich bereits Erfahrung mit dem Bemalen von Kieselsteinen gesammelt hatte, war diese Schieferplatte eine ganz neue Ebene der Herausforderung. Kieselsteine sind schon „heikel“, aber die große Fläche der Dachplatte Verzeiht weniger.

Ich hatte während des gesamten Prozesses diesen einen Gedanken im Kopf: „Bloß keine Fehler machen, du kannst es hier nicht einfach ausbessern!“ Diese Ehrfurcht vor dem Material hat mich sehr konzentriert arbeiten lassen. Ein kleiner Anker der Sicherheit war dabei der Aquarell-Naturschwamm. Da ich ihn schon oft für Wolken, Büsche oder Bäume in meinen anderen Bildern verwendet habe, fühlte sich dieser Teil der Arbeit vertraut und leicht an. Er war das perfekte Werkzeug, um die organischen Strukturen der Landschaft auf den harten Stein zu zaubern.

Am Ende habe ich es geschafft – und das Gefühl, wenn man das fertige Bild sieht und weiß, dass jede Entscheidung auf dem Stein gesessen hat, ist unbeschreiblich. Fürs Erste bleibt es genau so, wie es ist: ein geglücktes Experiment und ein Geschenk voller Herzblut.

Hinter den Kulissen:

Hinter den Kulissen:

Wo meine Farben ihre Geschichte erzählen

Eigentlich bin ich niemand, der gerne die Fassade hochhält. Wenn ihr meine Webseite kreativ-mit-acryl besucht, seht ihr oft das bunte, fertige Ergebnis. Aber heute möchte ich euch mit „hinter die Kulissen“ nehmen – dorthin, wo es nicht immer hell war.

Es fiel mir nicht in den Schoß

Manche glauben, man wird mit einem Pinsel in der Hand geboren. Bei mir war das Gegenteil der Fall. Das Malen war kein Hobby, das ich mir ausgesucht habe, weil ich gerade zu viel Zeit hatte. Es war die Antwort auf eine verdammt harte Zeit. Seit November 2010 schleppe ich eine schwere Erkrankung mit mir herum, die mich bis heute nicht ganz loslässt. Und als wäre das nicht genug, kam 2012 die Depression dazu. Ein dunkler Begleiter, der mich bis Anfang 2020 fest im Griff hatte und auch heute noch manchmal anklopft, wenn er getriggert wird.

„Du spinnst!“ – Der Moment im Schnäppchenmarkt

Der Wendepunkt kam an einem Ort, an dem man keine Lebensveränderung erwartet: an der Kasse im Schnäppchenmarkt. Ich stand da, völlig festgefahren, als meine Frau mich zur Seite zog und ganz trocken meinte: „Wie wär’s, wenn du anfängst zu malen?“

Ich sah sie an und dachte nur: Du spinnst. Malen? Ich? In Malbüchern mit Buntstiften rumkritzeln war absolut nicht mein Ding. Aber sie ließ nicht locker. „Nein“, meinte sie, „Leinwand, Pinsel und Acrylfarbe.“ Ich hatte keine Ahnung von Acryl, ich hatte nie einen Kurs besucht, ich war absoluter Laie. Ich wusste nicht mal, wie man überhaupt anfängt.

Die ersten Gehversuche (und warum ich sie noch heute habe)

Wochenlang passierte nichts. Die Zweifel waren riesig. Kann ich das überhaupt? Mit Mitte 40? Als ich mich dann endlich traute, sah das erste Bild aus, als hätte es ein dreijähriges Kind gemalt. Aber meine Frau meinte nur: „War doch gar nicht so schwer.“

Ich habe diese ersten zehn Bilder heute noch. Sie sind nicht perfekt, aber sie sind der Beweis für meinen Aufbruch. Während meiner Therapie riet mir meine Psychologin fast zeitgleich, ich solle kreativ gegen die Depression angehen. Ich dachte echt, die beiden hätten sich abgesprochen! Aber genau das war der Weg.

Mein größter Fan und mein Anker

Meine Frau ist seit diesen ersten Anfängen mein aller größter Fan. Sie hat einen Blick für mich, den sonst niemand hat. Sie ist die Erste, der es auffällt, wenn meine Stimmung mal wieder kurz dunkel wird. Dann sagt sie oft: „Da warst du wohl wieder nicht in der Stimmung“ – und sie hat recht. Sie spürt sofort, wenn die Depression wieder kurz aufflammt. Aber sie war es auch, die mich damals ans Licht geschubst hat.

Wenn aus Dunkelheit Licht wird

Mit jedem Bild lichtete sich der Schleier. Ich schaute YouTube-Videos, vernetzte mich per Zoom und Teams mit anderen, um besser zu werden. Und plötzlich veränderten sich meine Bilder. Früher waren sie tief, dunkel, schwer – genau wie meine Stimmung. Aber nach einem Urlaub in Südwest-England platzte der Knoten. Mein Kopf war so voller Eindrücke, dass die Farben auf der Leinwand plötzlich strahlten. Die Zeit, in der die Depression mich beherrschte und meine Stimme fast nicht mehr zu hören war, war vorbei.

Ein Geschenk, das bleibt

Dass ich es vor der Pandemie sogar in vier Ausstellungen geschafft habe, hätte ich am Anfang meines Weges niemals für möglich gehalten. Dass meine Bilder heute in ganz Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und in kleinen B&Bs in England hängen, ist für mich das größte Geschenk.

Heute ist die Depression nur noch ein seltener Gast. Wenn sie mich triggert, weiß ich, was zu tun ist: Ich gehe mit Farbe dagegen an. Kreativ zu sein bedeutet für mich Freiheit. Jedes Bild ist ein Stück von mir und zeigt den Weg, den ich gegangen bin, um kein Gefangener meiner selbst mehr zu sein.

Danke, dass ihr mich auf diesem Weg begleitet.

Bunte Welt der Tiere

Bunte Welt der Tiere

– Wie ich mir mein Leben zurück gemalt habe

Wenn ich heute vor meiner Bilderserie „Bunte Welt der Tiere“ stehe, sehe ich nicht nur Acrylfarbe auf Leinwand. Ich sehe zwei Jahre meines Lebens – die Jahre 2017 bis 2019. Es war eine Zeit, in der ich nicht nur gegen eine schwere Erkrankung kämpfte, sondern auch meiner Depression den Krieg erklärt hatte. Jedes dieser Bilder/Kunstwerke ist ein stummer Zeuge dieses Kampfes und mein ganz persönlicher Weg zurück ins Licht.

Für mich ist diese Serie viel mehr als nur ein künstlerisches Projekt. Sie ist mein Seelentagebuch. Wenn ihr euch die Motive und die Farben anseht, könnt ihr genau spüren, wie es mir an jenem Tag ging. Es gibt Tage, die sind tiefschwarz wie die Nacht, und es gibt Tage, die leuchten in den Farben eines Sonnenuntergangs oder wirken mystisch und verzaubert. Die Tiere – vom majestätischen Adler über den sanften Buckelwal bis hin zu den filigranen Libellen – waren in dieser Zeit meine wichtigsten Begleiter.

 

Momente, die heute andere berühren

Einige meiner Werke haben mich inzwischen verlassen. Sie wurden während oder nach meinen Ausstellungen verkauft und hängen heute in privaten Räumen. Auch wenn sie nicht mehr bei mir sind, bleibt die tiefe Verbindung bestehen. Fünf dieser Bilder möchte ich euch besonders ans Herz legen, weil sie Schlüsselmomente meiner Heilung einfangen:

  • „Aufbruch“: Ein Bild voller Sehnsucht. Ein Reiher steht am Ufer, während am dunkelblauen Horizont zwei andere der Ferne entgegenfliegen. Das Rot-Orange des Himmels spiegelt sich im Wasser – für mich ein Symbol für die Hoffnung, die langsam wieder erwachte.

  • „Buckelwal“: Er bricht mit aller Kraft aus der Wasseroberfläche aus. Vor dem grauen, winterlichen Himmel und der einsamen Insel wirkt er wie ein Symbol für die Freiheit, die ich mir so sehr zurückgewünscht habe.

  • „Marty das Zebra“: Ein Moment der Sanftheit. Marty reckt sich nach einer Rose, die von links ins Bild ragt. Der Hintergrund ist verschwommen, fast wie im Nebel – so wie sich die Welt manchmal anfühlt, wenn man versucht, das Schöne wieder greifen zu können.

  • „Loch Ness“: Gemalt in tiefem Indigo und Phthalo Green. „Nessi“ schwimmt unter einem Vollmond zur Oberfläche. Es ist ein mystisches Bild, das für das steht, was tief im Verborgenen liegt und doch nach oben drängt.

  • „Weihnachtswaschbär“: Mein kleiner Schalk. Er trägt eine verrutschte Weihnachtsmütze und hält eine Christbaumkugel fest. Das Faszinierende: Seine Augen verfolgen euch, egal wo ihr im Raum steht. Er lässt euch nicht aus den Augen – so wie ich den Blick auf meine Genesung nicht verlieren durfte.

 

Meine Anker: Der Sprung in die Freiheit und das Feuer des Lebens

Wenn man mich fragt, welche Bilder mir in der schwersten Phase am meisten Kraft gegeben haben, dann sind es zwei ganz besondere Motive. Sie stehen für den Moment, in dem ich mich entschied, nicht mehr aufzugeben:

Da ist zum einen der Buckelwal, der mit seiner massiven Kraft die Wasseroberfläche durchbricht. Für mich symbolisiert er den Ausbruch aus der Tiefe, das Luftholen nach einer langen Zeit unter Wasser.

Und dann ist da die Silhouette eines Hengstes, der sich aufbäumt. Hinter ihm nichts als eine Wand aus lodernden Flammen. Dieses Bild ist für mich das reinste Symbol meines Kampfes gegen die Depression. Es zeigt den Mut, stehenzubleiben, auch wenn die Welt um einen herum brennt, und sich mit aller Kraft aufzubäumen.

Diese Serie zu malen, hat mir geholfen, meine Gefühle zu kanalisieren. Ich habe die Farben genutzt, um das auszudrücken, wofür ich damals keine Worte hatte. Ich lade euch ein, mit mir in diese bunte Welt einzutauchen – eine Welt, die zeigt, dass nach jeder dunklen Nacht die Farben zurückkehren können.

Alle hier gezeigten Bilder sind ©2026 Kreativ-mit-Acryl
und dürfen nicht ohne vorherige Ausdrückliche Genehmigung verwendet werden

Farben der Hoffnung

Farben der Hoffnung

Rückblick 2019: Meine erste Dauerausstellung in der Praxis Kreisel

Jeder Künstler erinnert sich an den Moment, in dem die eigenen Werke zum ersten Mal den privaten Raum verlassen und einer Öffentlichkeit präsentiert werden. Für mich war dieser Moment im Jahr 2018 gekommen – ein Jahr, das für mich sowohl gesundheitlich als auch kreativ sehr prägend war.

Ein mutiger Schritt und eine helfende Hand

Damals war ich Patientin in der Krankengymnastik-Praxis Kreisel. Zu dieser Zeit hatte ich mit schweren gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen, darunter Depressionen und eine weitere schwere Erkrankung. Die Physiotherapie war ein fester Bestandteil meines Alltags.

Eines Tages fasste ich mir ein Herz und fragte das Team der Praxis, ob ich einige meiner Acrylbilder ausstellen dürfte. Die Reaktion war überwältigend: Das Team sagte sofort Ja. Sie wollten mich in meiner Situation unterstützen, da sie wussten, wie viel mir die Malerei als Ausdrucksmittel und Kraftquelle bedeutete.

Kunst im Therapiealltag

Was als kleine Anfrage begann, entwickelte sich zu meiner ersten Dauerausstellung, die über ein Jahr lang die Räumlichkeiten der Praxis schmückte. Es war ein besonderes Gefühl zu wissen, dass meine Bilder dort hingen, wo Menschen an ihrer Genesung arbeiteten – vielleicht konnten sie dem einen oder anderen ein wenig Ablenkung oder Freude schenken.

Ein ganz besonderer Erfolg

Ein Highlight dieser Zeit war der Verkauf eines meiner Werke direkt aus der laufenden Ausstellung heraus. Es erfüllt mich heute noch mit Stolz zu wissen, dass dieses Bild nun in Privatbesitz ist und ein neues Zuhause gefunden hat. Es war die Bestätigung, dass meine Kunst Menschen berührt.

Was ich aus dieser Zeit mitnehme:

  • Mut lohnt sich: Einfach zu fragen war der Schlüssel zu dieser Chance.

  • Empathie: Ein herzliches Dankeschön an das Team der Praxis Kreisel für die Unterstützung in einer schweren Lebensphase.

  • Heilung durch Kreativität: Die Malerei hat mir geholfen, mich auszudrücken, als Worte fehlten.


Die ausgestellten Werke: Ein Blick in meine kreative Welt

Insgesamt sieben meiner Arbeiten durften damals die Wände der Praxis Kreisel zieren. Jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte und spiegelt meine damalige Stimmung und Experimentierfreude wider:

1. Impressionistische Mohnblumen

Ein ausdrucksstarkes Werk in tiefem Rot. Die abstrakten Mohnblumen stehen vor einem Himmel mit Wolken in sanften Brauntönen. Ein schwarzer, abstrakter Zaun am unteren Rand bildet einen starken Kontrast zur Leuchtkraft der Blumen.

2. Karibischer Sonnenuntergang (Verkauft)

Dieses Bild war der heimliche Star der Ausstellung. Es zeigt einen farbgewaltigen Himmel, der von Violett über Gelb bis hin zu einem feurigen Orange-Rot am Horizont verläuft. Palmen-Silhouetten (zwei links, sechs rechts) und eine weiche Wolkenformation runden die Urlaubsstimmung ab.

Besonderheit: Dieses Bild wurde noch während der Ausstellung verkauft. Der Käufer war so freundlich, es bis zum Ende der Laufzeit hängen zu lassen, damit die Galerie vollständig blieb. Heute befindet es sich in Privatbesitz.

3. Love and Peace in Harmony

Ein Werk voller Hoffnung. Der Hintergrund leuchtet in allen Farben des Regenbogens, durchzogen von sanften Wolken. Von links unten nach rechts oben zieht sich ein Ast mit zarten Blättern und weißen Blüten, auf dem zwei Vögel als schwarze Silhouetten thronen.

4. Magischer Wasserfall

Vor einem tiefschwarzen Hintergrund stürzt ein kaskadenartiger Wasserfall über kleine Podeste in einen Teich. Das Besondere sind die mit dem Schwamm getupften Büsche, in denen kleine gelbe und weiße Lichtkreise wie magische Wesen tanzen. Im Teich selbst sieht man leichte Wellenbewegungen und Seerosen.

5. Abstrakte Mohnblumen in einer Vase (Fingermalerei)

Dieses Bild liegt mir besonders am Herzen, da ich es komplett mit den Fingern gemalt habe. Es zeigt einen Strauß tiefroter Mohnblumen, teils blühend, teils noch als Knospe. Die Vase ist in Hellgrün mit dunkelgrünen Streifen gehalten und steht auf einem Tisch, dessen Blau im Kontrast zum hellblau-braunen Hintergrund steht.

6. My Secret Garden

Ein geheimnisvolles Bild, das den Betrachter einlädt, durch ein Schlüsselloch in einen verborgenen Garten zu blicken. Es spielt mit der Neugier und der Vorstellungskraft dessen, was dahinter liegen mag.

7. Sternklare Nacht

Ein atmosphärisches Werk, das das Monument Stonehenge zeigt. Hinter dem Steinkreis und den dunklen Hügeln steigt die Milchstraße in Weiß, Blau und Magenta in den schwarzen Nachthimmel auf. Die Lichtspiegelungen der fernen Galaxien auf den Steinen verleihen dem Bild eine mystische Tiefe.

„Diese sieben Bilder waren für mich mehr als nur Farbe auf Leinwand. Sie waren mein Weg zurück zu mir selbst. Dass ich durch die Ausstellung in der Praxis Kreisel so viel positiven Zuspruch erfahren durfte – bis hin zum Verkauf meines ‚Karibischen Sonnenuntergangs‘ – hat mir den Mut gegeben, meinen Weg als Künstler weiterzugehen.“